Montag, 5. Januar 2015

Montagsfrage: Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?

Seit ich die Montagsfrage übernommen habe, waren die Fragen an Feiertagen und Jahreswechsel orientiert. Diesmal freue ich mich, eine Frage zu stellen, die ein klein wenig tiefgründiger ist. ;)

Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?
Das kann ich ganz klar mit JA beantworten. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber ich habe keine Geduld für Traumsequenzen in Büchern und das geht soweit, dass ich die einfach komplett überlese. Zwar hat sich der Autor sicher etwas dabei gedacht, aber ich fühle mich dadurch nicht bereichert, sondern unterbrochen. Gegen eine kurze Traumsequenz auf 300 Seiten habe ich nichts einzuwenden, mag es aber lieber, wenn gar keine vorkommen. Leider nutzen viele Autoren dieses Mittel regelmäßig innerhalb eines Buches, noch dazu seitenweise und ich habe einfach keinen Nerv dafür. Ich denke Träume in Büchern sollen uns etwas über den Träumenden verraten, was dieser selbst nicht weiß usw., aber für mich persönlich ist das die falsche Herangehensweise. Ich lerne über Figuren lieber etwas durch ihre Handlungen und Dialoge. Natürlich gibt es Ausnahmen, Silber von Kerstin Gier z.B., aber da ist die träumende Person nicht passiv, sondern greift aktiv in den Traum ein und der Traum hat eine ganz andere Gewichtung innerhalb der Handlung.

Wie sieht es mit euch aus? Gibt es Erzähltechniken, die euch richtig stören und die ihr lieber nicht in einer Geschichte vorfindet?

Kommentare:

  1. Ach, ich mag die Montagsfrage immer sehr gerne! Da entdecke ich immer so tolle, neue Blogs. Aber die Frage ist dieses Mal auch wirklich knifflig.

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    1. Genau deshalb mag ich sie auch so gerne!
      Stimmt, aber da um die Feiertage die Fragen eher ein wenig "fad" und nicht sehr literarisch ausgefallen sind, dachte ich, diesmal muss was her, das einen zum Nachdenken bringt. ;)

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