Montag, 16. Februar 2015

Montagsfrage: Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenres für euch aus?

Die heutige Frage ist eine, die ich mir häufig selbst stelle und deren Antwort manchmal schwer ist. Etwas zu mögen ist einfach, aber zu beschreiben, warum man etwas mag, ist meist nicht so leicht.

Darum lautet die heutige Frage: Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenres für euch aus? Warum mögt ihr es so gerne?

Mein Lieblingsgenre ist Fantasy mit (fast) allen Unterkategorien wie Urban/Epic/Paranormal Fantasy etc. Meine erste, bewusste Begegnung mit Fantasy war (jetzt kommt's mal wieder) Harry Potter. Ich habe sicherlich davor auch schon in der ein oder anderen Geschichte phantastische Elemente gehabt, aber so richtig erinnern kann ich mich nicht daran und Harry Potter markierte eine Art Umbruch, da ich seitdem bewusster Geschichten des Genres ausgesucht und gelesen habe.

Der Reiz an Fantasy stammt für mich sicherlich daher, dass es keine Verbindungen zu meiner eigenen Realität und meinem Alltag gibt, wenn man mal von den menschlichen Komponenten absieht, die es ermöglichen sich mit den Figuren zu identifizieren über die man liest. Ich kann in eine Welt abtauchen, die nichts mit meiner Welt zu tun hat und damit meine Realität für die Dauer der Geschichte hinter mir lassen. Es ist ein bisschen so wie zu reisen. Man lässt das Bekannte hinter sich, um Erholung im Unbekannten zu finden. Ich merke richtig, wie ich (mit wenigen Ausnahmen) zeitgenössische Literatur meide. Themen wie Drogen, Missbrauch, Familienschicksale usw. möchte ich nicht in meinen Büchern haben, denn Lesen ist Entspannung für mich und die Sorgen und die negativen Seiten der Realität will ich dabei gerne hinter mir lassen können.

Ein weiteres, favorisiertes Genre von mir ist Regency Romance. Jane Austen gab den Anstoß dafür, aber da sie nur wenige Romane verfasst hat, bin ich froh über die "modernen" Romane, die in der Zeit spielen. Ich denke auch hier ist wieder ausschlaggebend, dass die Geschichten so fern ab von der (damaligen) Realität sind - sogar die von Austen selbst. Es ist sind romantisierte Geschichten, die zu einer Zeit spielen, die man heutzutage auch romantisiert, obwohl man es besser weiß und man kann sie genießen wie Bonbons. Kein wirklicher Nährwert, aber purer Genuss.

Insgesamt ziehen mich also besonders Genres an, die wenig bis gar nichts mit der Realität zu tun haben. Ergibt ja auch Sinn, denn davon habe ich nun wirklich genug. ;)

Jetzt bin ich schon sehr gespannt auf eure Antworten. Habt einen guten Wochenstart!


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