Montag, 13. Juli 2015

Montagsfrage: Hast du, nachdem du eine Buchverfilmung gesehen hast, beim Lesen eines Buches die Schauspieler im Kopf oder die Figuren wie du sie dir vorstellst?

Ich sehe mir unheimlich gerne Buchverfilmungen an und bin bisher nur selten enttäuscht worden. Noch besser ist es natürlich, wenn man zuerst den Film und dann das Buch kennenlernt, weil das Buch meist eine Steigerung ist.

Aber Verfilmungen haben - von ihrer Qualität mal abgesehen - auch so ihre Tücken was das Lesen betrifft. Eine davon ist, dass sich die Gesichter der Schauspieler oft im Kopf festsetzen.

Bei mir ist das ziemlich interessant.
Manchmal, wenn ich ein Buch nochmal lese, das ich vor der Verfilmung bereits kannte, habe ich zuerst noch die Schauspieler vor Augen, aber je weiter ich lese, desto mehr werden sie vor meinem geistigen Auge wieder so, wie ich sie mir ursprünglich selbst vorgestellt hatte (Beispiel Harry Potter). Oder es entsteht eine Art Mischung von beidem.

Und bei anderen Gelegenheiten habe ich nur die Schauspieler vor Augen, vor allem, wenn ich den Film zuerst kannte.

Vom Gefühl her würde ich sagen, mein Kopf stellt die Figuren so dar, wie sie mir am besten gefallen und setzt das wie ein Puzzle zusammen, teils aus Schauspielern, teils aus den Figuren, die ich mir vorgestellt hatte. Halt irgendwie so, dass ein - für mich - stimmiges Gesamtbild vor meinem geistigen Auge entsteht. Also empfinde ich es nicht wirklich als störend, wenn die Figuren plötzlich die Gesichter der Schauspieler annehmen. :)

Nun bin ich gespannt wie ihr das seht!



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