Montag, 6. Juli 2015

Montagsfrage: Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?

Diese Frage drängte sich mir regelrecht auf, als ich kürzlich mal wieder vor dem Regal in der Buchhandlung stand, hin- und hergerissen zwischen Vernunft (zu teuer) und dem haben-wollen-Drang...

Tatsächlich bin ich nicht immer bereit einen bestimmten Preis für ein Buch zu zahlen. Bei nur knapp 300 Seiten erscheinen mir 15€ schon zu viel, wobei es auch immer auf das Buch ankommt, aber bei der Menge an Büchern, die ich so lese, siegt oft der Geiz und das ist auch gut so.

Auch tue ich mich oft schwer Hardcover zu kaufen, weil sie mir einfach zu teuer sind (und eigentlich nehmen sie auch noch mehr Platz weg, obwohl sie natürlich schöner anzusehen sind). Tatsächlich warte ich häufig darauf, dass ich bestimmte Bücher entweder günstig gebraucht ergattern kann oder, dass sie als Taschenbuch zu einer erschwinglicheren Summe erscheinen.

Und ein Grund dafür, dass meine Wahl häufig auf die englische Ausgabe fällt, ist ebenfalls der Preis, obwohl das inzwischen etwas schwieriger geworden ist, weil der Dollar im Vergleich zum Euro jetzt so stark ist und dt./engl. Ausgaben sich da nicht mehr viel schenken. Früher gab's da meist große Unterschiede und natürlich waren insbesondere engl. ebooks immer großartige Schnäppchen...das ist jetzt leider auch anders geworden.

Zusammenfassend muss ich sagen: Der Preis spielt bei mir tatsächlich eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Buch.

Wie sieht das bei euch aus? Kauft ihr einfach munter drauf los, oder wägt ihr auch mal ab, ob es sich lohnt eine bestimmte Summe für eine gewisse Seitenzahl zu zahlen?


Kommentare:

  1. Hallöchen liebe Svenja :)
    Ich liebe deine Montagsfragen! Nächste Woche bin ich im Urlaub und wollte fragen, ob du mir die Frage dafür schonmal sagen könntest, damit ich den Post vorbereiten kann? :) Ich würde mich riesig freuen und lasse die liebe Grüße da!
    Nadine♥
    (diniwerl@freenet.de)

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  2. Ach ja, war es doch toll, als englische Bücher noch krass viel günstiger waren...

    Nine <3

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    1. Ja, das waren noch schöne Zeiten... ;)

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  3. Hi!

    Für mich hat der Dollarkurs wenig mit dem Preis für englische Büche zu tun. Fast alle englischen Bücher die ich habe sind UK-Ausgaben. Außerdem ergibt sich der Preis ja meistens auch nicht aus dem Umrechnungskurs, sondern aus der fehlenden Buchpreisbindung....

    LG,
    André
    Bibliothek von Imre

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    1. Hi André!

      Och, ich denke schon, dass es da einen Zusammenhang mit dem starken Dollar geben könnte, denn die fehlende Buchpreisbindung ist ja nichts Neues. Bis vor 1-2 Jahren waren die meisten US-Ausgaben in der Regel spottbillig zu haben und deutlich günstiger als dt. Ausgaben, während UK-Ausgaben im Schnitt etwas teurer als die US-Ausgaben waren (jedenfalls nach meiner Erfahrung/Beobachtung). Das hat sich inzwischen relativiert und zu dt. Ausgaben ist oft kaum noch ein Unterschied zu sehen, gerade auch was ebook-Preise betrifft, die in letzter Zeit immer mehr steigen. Ich zahle jedenfalls keine 9,60€ für ein engl. ebook, ist mir ja auch bei dt. ebooks zu viel... ;)

      LG
      Svenja

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  4. Huhu, ich kann dich gut verstehen. Mir geht es oft ähnlich wie dir. Ich habe im Vergleich zu anderen Buchbloggern nur wenige Hardcover im Regal stehen. Mir sind TB lieber, weil sie einfach günstiger sind.
    Früher musste ich die Bücher unbedingt neu haben, doch irgendwann hat das nachgelassen. Das waren dann auch meine Glanzzeiten bei medimops, rebuy und co.

    Zwischenzeitlich lese ich eigentlich zum größten Teil nur noch eBooks. Da leihe ich mir entweder die Bücher aus der Onleihe oder bei Skoobe oder ich kaufe sie als eBooks. Ist zwar wieder teurerer als gebrauchte Bücher. Allerdings hab ich mir angewöhnt, die Bücher nur dann zu kaufen, wenn ich sie wirklich gleich lesen kann. Damit da kein digitaler SuB entsteht und damit halten sich die Ausgaben ganz gut.

    Viele liebe Grüße, Nelly

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