Donnerstag, 4. Februar 2016

Rezension: Flavia de Luce - Tote Vögel singen nicht / Alan Bradley

Titel: Tote Vögel singen nicht (Flavia de Luce 6/?)
Originaltitel: The Dead in their Vaulted Arches
Autor: Alan Bradley
Genre: Krimi
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: ~ 314

Inhalt
Nach 10 Jahren kehrt Harriet endlich zurück. Während die de Luces am Bahnhof auf ihre Ankunft warten, taucht ein Unbekannter auf und flüstert Flavia kryptische Worte zu. Wenig später ist der Mann tot. Jemand hat ihn auf die Gleise gestoßen und natürlich ist Flavia sofort bereit sich des Falls anzunehmen. Dazu muss sie diesmal tiefer graben, als je zuvor und sich sogar in die Luft erheben, denn des Rätsels Lösung ist eng an ihre eigene Geschichte geknüpft...



Meinung

Hier findet ihr meine Rezension zu Band 5: Schlussakkord für einen Mord.

Auf das Wiedersehen mit Flavia in diesem 6. Band der Reihe, habe ich mich sehr gefreut. Die junge Detektivin ist mir inzwischen ans Herz gewachsen und nach dem Ende des 5. Bandes, war ich sehr gespannt auf die Entwicklungen und Aufdeckungen, die Tote Vögel singen nicht bringen würde.

Im Unterschied zu bisherigen Bänden, steht in diesem Band der Mordfall nicht im Fokus der Handlung. Viel eher ist der Mord diesmal Teil eines größeren Puzzles, das Flavia lösen muss. Und dazu muss sie erstmals Hinweisen innerhalb ihrer eigenen Familiengeschichte nachgehen.

Die Geschichte gewährt diesmal sehr tiefe Einblicke in die Vergangenheit der de Luces und der aktuelle Mordfall ist nur ein Ausläufer eines noch viel größeren Falls. Flavia erfährt endlich mehr über ihre Mutter und im Zuge dessen auch über sich selbst und ihren zukünftigen Weg.

Zahlreiche Handlungsfäden wurden in diesem Band miteinander verknüpft und lösten eines der Rätsel, das Flavia von Band 1 an begleitet hat. Zugleich leitet das Ende für Flavia einen neuen Lebensweg ein und legt den Grundstein für einen neuen, größeren Handlungsstrang.

Mir gefiel, dass man diesmal so viel mehr über die de Luces erfährt und auch Tote Vögel singen nicht lebt wieder sehr von den gut gezeichneten, verschiedenen Figuren. Zu meiner Überraschung war eine der Schlussszenen sogar unerwartet blutig im Vergleich mit vorherigen Bänden. Vielleicht ein Hinweis darauf, was die Leser in folgenden Bänden erwarten könnte, jetzt wo Flavia einen neuen Weg einschlägt und älter wird...

Fazit
Ich war jedenfalls von diesem Band ganz und gar überzeugt. Ich hatte ihn unglaublich schnell (fast zu schnell) ausgelesen und will nun natürlich gerne wissen, was folgt. Neueinsteigern empfehle ich mit Band 1: Mord im Gurkenbeet mal in die Reihe 'reinzulesen und alle Fans können mit diesem Band ohnehin nichts falsch machen!

★★★★★

Weitere Rezensionen

Weltenwanderer | Kerstin Scheuer

Kommentare:

  1. Hallo,
    schöne Rezi :)
    Ich habe gerade den ersten Band gelesen, und mich jetzt erstmal schön selbst gespoilert, als ich den Inhalt von diesem Teil gelesen habe :D Naja, selbst Schuld :D

    Ich bin schon gespannt, wie die weiteren Bände sind... Ich denke, ich werde weiterlesen :)

    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Huhu, danke! :)

      Tut mir leid, dass du gespoilert wurdest. Ich habe schonmal überlegt die Inhaltsbeschreibung von Fortsetzungsromanen unter den Cut zu tun, aber ich versuche stattdesssen den Inhalt so zu formulieren, dass er nicht spoilert... Vielleicht bist du also gar nicht so sehr gespoilert worden wie es scheint. ;)

      Auf jeden Fall kann ich die Reihe nur empfehlen, ich habe viel Spaß beim Lesen von Flavias Geschichten.

      LG
      Svenja

      Löschen