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Montag, 7. November 2016

Montagsfrage: Habt ihr Trigger, die euch am Weiterlesen hindern?

Guten Start in die neue Woche euch allen! :D

Diesmal geht's um Trigger, also bestimmte Dinge in der Handlung, die bei euch etwas Negatives auslösen und euch die Geschichte vermiesen oder sogar am Weiterlesen hindern.

Zuerst muss ich sagen, dass ich persönlich kein bestimmtes Trauma mit Triggern verbinde. Trotzdem gibt es Themen oder Schilderungen bestimmter Situationen etc., die mich unangenehm berühren, also triggern. Dazu zählt zum Beispiel sexuelle Gewalt gegen Frauen, insbesondere wenn sie effekthascherisch für den extra Kick an Gewalt gegen eine Frau eingesetzt wird (aus meiner Sicht bspw. in G.R.R. Martins Game of Thrones Reihe). Das widert mich extrem an und ja, sowas lese ich nicht bzw, boykottiere auch schon mal eine/n Autor/in deswegen.

Was mich auch extrem anwidert sind sogenannte "Liebesromane", in denen sich Männer stetig über das "Nein" einer Frau hinwegsetzen, sie bevormunden etc. und das dann als Liebe und Zuwendung verkaufen. Nein danke, daran ist absolut nichts Romantisches. Man merkt schon, meine Trigger haben mit meiner feministischen Einstellung zu tun.

Ich bin jedoch niemand, der verlangen würde, dass Bücher mit Trigger-Warnungen ausgestattet werden. Es gibt gute und schlechte Dinge in der Welt und man sollte grundsätzlich unvoreingenommen eine Geschichte lesen, die bestimmte Themen aufgreift, die vielleicht für den ein oder anderen triggernd sein können. Man hat dann schließlich immer noch die Möglichkeit das Buch abzubrechen. Sowas ist extrem subjektiv und manche Autoren können auch die sensibelsten Themen auf eine Weise schildern, die erträglich ist.

Kennt ihr sowas? Habt ihr bestimmte Trigger und wenn ja, welche?


Montag, 31. Oktober 2016

Montagsfrage: Magst du Bücher mit Gruselfaktor oder Horror und was gefällt dir daran?

Passend zu Halloween hier nun die neue Montagsfrage - viel Spaß! :)

Ich muss gestehen, dass Grusel/Horror inzwischen kein Genre mehr ist, in dem ich Bücher lese. Aber früher habe ich zum Beispiel von R .L. Stine die Fear Street/Gänsehaut Bücher verschlungen - ich hatte ziemlich viele davon im Regal. Ich weiß sogar noch den Titel des ersten Gänsehaut-Buches, das ich gelesen habe: Der Schreckensfisch.

Aktuell lese ich aber nichts Gruseliges mehr. Es reizt mich einfach zurzeit nicht besonders. Vielleicht kommt ja irgendwann wieder eine Phase, in der ich mehr Lust auf solche Geschichten habe. Das wechselt ja immer mal. Meine Antwort fällt also eher kurz aus.

Nun zu euch! Gruselt ihr euch gerne, lest ihr Horror- und Gruselbücher?



Montag, 24. Oktober 2016

Montagsfrage: Welche 5 Eigenarten/Verhaltensweisen zeichnen dich - vom Lesen abgesehen - als Bücherwurm aus?

Hallo ihr Lieben, einen guten Wochenstart wünsche ich euch! :)
Da ich kürzlich darüber nachdachte, was einen eigentlich so als Büchernarr auszeichnet, habe ich die heutige Frage daran angelehnt - viel Spaß!

1. Ich kann es nicht ausstehen, wenn jemand Eselsohren als Lesezeichen in Seiten macht, Notizen in ein Buch schreibt, ein Buch geöffnet mit den Seiten nach unten hinlegt oder ein Buch um 180° aufklappt und damit den Buchrücken knickt - kurz: Das Buch als solches irgendwie beschädigt.

2. Egal wo, wenn ich von Büchern umgeben bin, fühle ich mich sofort wohl.

3. An einer Buchhandlung kann ich fast nie vorbeigehen und ich verbringe Ewigkeiten dort, um zu stöbern.

4. Ich stecke buchstäblich gerne meine Nase in ein Buch, weil ich den Geruch von Papier und Druckerschwärze liebe.

5. Ich würde nie ohne Buch im Gepäck verreisen.

Wie sieht's bei euch aus?


Montag, 17. Oktober 2016

Montagsfrage: Welcher Einzelband steht bei dir aktuell als nächstes auf dem Leseplan?

Ich hoffe ihr habt alle einen guten Start in die Woche!
Die heutige Montagsfrage hat das Thema Einzelbände, da die ja doch mittlerweile etwas seltener geworden sind und etwas Werbung für gute Bücher, die in einem Band abgeschlossen sind, daher nie schaden kann - viel Spaß! :D

Tatsächlich steht bei mir im Moment mehr als nur ein Einzelband auf dem Leseplan. Da hätten wir zuerst Ich und die Walter Boys von Ali Novak und dann noch One Man Guy von Michael Barakvia. Beidess Contemporary-Geschichten. In diesem Genre scheinen Einzelbände noch nicht ganz verdrängt worden zu sein. Und wenn ich es ganz genau nehme, zählt wohl auch noch das Blockhütten-Tagebuch von Rainer Höh dazu. Gar nicht schlecht, denn sonst stelle ich wirklich immer fest, dass ich fast nur noch Mehrteiler lese und manchmal stört mich das sogar, weil man dadurch ständig auf die Fortsetzung warten muss, anstatt einfach fröhlich ein Buch zu lesen und fertig.

Welche Einzelbände stehen bei euch so auf der Leseliste?


Montag, 10. Oktober 2016

Montagsfrage: Warum bloggt ihr (über Bücher) und wie seid ihr dazu gekommen?

Hallo zusammen! Die heutige Montagsfrage hat sich Cara von Bookinghampalaceblog ausgedacht - danke dafür! :)

Eine sehr interessante Frage wie ich finde. Ich muss wohl etwas weiter ausholen, um zu antworten. ;)

Mein erstes Blog hatte ich 2004/2005 - eine Art öffentliches Tagebuch. Seitdem habe ich immer ein (oder mehrere) Blog(s) gehabt, zu verschiedenen Themen, die mich zur jeweiligen Zeit besonders interessierten. Aktuell habe ich aber tatsächlich nur noch mein Buchblog.

Meine ersten Buchrezensionen habe ich damals in meinem privaten Tagebuch-Blog verfasst, den nur bestimmte Online-Freunde lesen konnten. Inspiriert von einer Website, die sich ausschließlich mit (tadaa) M/M-Romance befasste - das war so ab 2006. Die Besitzerin dieser Website war ebenfalls auf der Bloggingplatform aktiv und bat mich meine Rezensionen auf ihrer Seite zu veröffentlichen, wenn ich ein Buch in diesem Genre rezensierte.

Über Bücher blogge ich also seit 10 Jahren, aber erst 2013 habe ich dieses Blog hier angefangen, der sich ausschließlich mit Büchern befasst. Einfach, weil Bücher immer ein wichtiger Teil meines Lebens waren und sind und ich das online mit Gleichgesinnten teilen möchte. Wer sonst versteht schon, dass man unbedingt noch 5 neue Bücher kaufen muss, obwohl man einen SUB von 40 Büchern hat? ;P

Wie sieht das bei euch aus? Wie seid ihr zum Bloggen und speziell zum Bloggen über Bücher gekommen?


Montag, 3. Oktober 2016

Montagsfrage: Bist du eher ein geduldiger Schnäppchen-/Mängelexemplarjäger oder Neu-Käufer?

Nach gefühlten 1000 Versuchen und zig Verbindungsabbrüchen, weil mein WLAN streikt, gibt's nun endlich die neue Montagsfrage für diese Woche. D:

Bei mir ist es ein bisschen von beidem. Grundsätzlich bin ich schon immer auf ein Schnäppchen aus und übe mich je nach Buch auch gerne in Geduld. Aber bei manch anderem Buch ist mir der Preis egal, weil ich es unbedingt lesen will oder ich habe das Bedürfnis es als neue Ausgabe zu besitzen.

Ich muss auch sagen, dass ich bei den Wühltischen in diversen Buchhandlungen immer wenig Glück habe, was Schnäppchen betrifft. Ich habe das Gefühl, meine bevorzugten Genres sind fast nie vertreten oder wenn, dann sind es richtige uralte Schinken, an denen ich nun grade kein Interesse habe...

Tauschticket nutze ich gerne und auch Booklooker. Danach kommt ebay und gelegentlich Amazon, um gebrauchte Bücher günstig zu erstehen. Aber wie gesagt, es hängt sehr vom Buch ab. ;)

Wie sieht's bei euch aus? 




Montag, 26. September 2016

Montagsfrage: Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen?

Ihr Lieben, es ist wieder Zeit für die Montagsfrage und ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und viel Spaß beim Beantworten! :)

Ich musste eine Weile überlegen, denn es gibt einige Bücher, auf die ich durch andere Blogger aufmerksam wurde und sie daraufhin gelesen habe, aber das war nur, weil sie mir auf meinem Goodreads-Dashboard aufgefallen sind, nicht wegen einer Rezension...

Wenn ich mich nicht irre, ist es tatsächlich schon lange her, denn aufgrund einer Rezension habe ich letztes Jahr Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums gelesen. Danach fallen mir nur Bücher ein, die jemand bei Goodreads als "to read" markiert hat und dadurch mein Interesse geweckt wurde. Scheint so, dass tatsächlich nicht so viele Rezensionen mich überzeugen, sondern schon die Buchtitel ansich reichen, um meine Aufmerksamkeit wecken. ;D

Erinnert ihr euch noch an das letzte Buch, das ihr aufgrund einer Rezension gelesen habt?



Montag, 19. September 2016

Montgsfrage: Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Hallo ihr Lieben, ich wünsche euch einen guten Start in die Woche und viel Spaß mit der Montagsfrage! :)

Zur Frage muss ich sagen: Ja, das kommt gelegentlich vor, aber nicht allzu oft.

Bestes Beispiel [ihr dürft dreimal raten] ist Harry Potter. Ich liebe fast alle Figuren aus der Reihe und natürlich mag ich Harry, aber zugleich bin ich ein ziemlicher Draco-Fan und ich mag ihn noch etwas mehr als Harry. Nicht, weil er so liebenswert wäre, sondern, weil er mich als Figur fasziniert. Ich finde es immer spannend (und gebe zu eine Schwäche dafür zu haben), wenn die "Bösen" sich als gar nicht so böse entpuppen und eine Entwicklung durchmachen. Wie eben auch Draco. Die Guten (meist die Protagonisten) sind eben gute Menschen und das war's. An Antagonisten faszinieren mich die vielen Ebenen ihrer Persönlichkeit und das Potenzial der Entwicklung hin zu einem besseren Menschen. Manchmal haben aus meiner Sicht - und wenn sie gut geschrieben sind - die Antagonisten mehr Tiefe und das zieht mich eben an.

Ansonsten fallen mir aus der Buchwelt gerade keine ein, obwohl's die bestimmt gibt. Aber Loki aus den Marvel-Filmen ist auch so eine Figur. Ich finde Loki interessanter als Thor und mag ihn einfach einen Ticken lieber. ;)

Wie sieht's bei euch aus? Ich bin gespannt!



Montag, 12. September 2016

Montagsfrage: Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Die heutige Frage hat sich die liebe Linda von Dufttrunken ausgedacht - danke schön! :)

Die Antwort auf diese Frage fällt mir nicht so leicht ehrlich gesagt. Es gibt viele Bücher, die von mir 5 Sterne erhalten. Nicht jedes davon ist für mich automatisch ein Highlight. Dazu muss das Buch das gewisse Etwas haben, einen Funken mehr Begeisterung auslösen oder so.

Dazu zählt, dass ich von der Handlung mitgerissen wurde, die Figuren mich überzeugen und ich das Buch kaum aus der Hand legen, die Seiten kaum schnell genug umblättern konnte. Auslöser kann auch ein besonderer Schreibstil sein, denke ich. Insgesamt kann ich aber nicht wirklich benennen, was ein Highlight explizit haben muss. Das ist individuell verschieden und wird von mir instiktiv entschieden. Keine Ahnung, ob das für euch Sinn ergibt. ;)

Wie ist das bei euch mit den Highlights?





Montag, 5. September 2016

Montagsfrage: Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert?

Guten Wochenstart euch allen! Die heutige Frage hat sich Sanne von Wortgestalten ausgedacht - danke dafür! :)

Meine Antwort dazu ist ziemlich einfach: Nein.

Offenbar bin ich dieser Hinsicht nicht besonders mitfühlend mit den Figuren, obwohl ich ansonsten schon sehr mitleide beim Lesen. Nebenher Kekse in mich 'reinzustopfen, während jemand hungert ist kein Problem. Und auch sonst fällt mir jetzt nichts ein. Klar, es lässt mich nicht kalt, wenn die Figuren es in irgendeiner Weise schwer haben, aber nur weil es mir grad besser geht, fühle ich mich nicht schlecht deshalb oder bekomme ein schlechtes Gewissen. Ich kann ja schließlich nichts für die Situation in der die Figuren sich befinden.

Wie geht es euch damit?



Montag, 29. August 2016

Offene Montagsfrage

Diese Woche erlaube ich mir mal eine kreative Pause was die Montagsfrage betrifft.

Daher könnt ihr diesmal gerne eine verpasste Montagsfrage nachholen - die Übersicht findet ihr hier - oder euch eine eigene Frage ausdenken.

Viel Spaß und einen guten Wochenstart! :D


Montag, 22. August 2016

Montagsfrage: Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Einen guten Wochenstart euch allen! Los geht's mit der neuen Montagsfrage. :)

Oh ich sag's gleich, als Fan von Happy Ends mag ich weder das Eine noch das Andere besonders gerne.

Was für mich aber gar nicht geht sind offene Enden. Eine Geschichte hat einen Anfang und sollte meiner Meinung nach auch ein definitives Ende haben und fertig. Manche Autoren begründen ein offenens Ende damit, dass die Leser sich das Ende selber vorstellen können, das ihnen gefällt. Davon halte ich absolut nichts. Ich will mir nichts vorstellen müssen, ich will wissen was der Autor für ein Ende für die Geschichte und die Figuren vorgesehen hat. Alles andere treibt mich in den Wahnsinn.

Mit einem nahezu offenen Ende, wie z.B. bei Eleanor & Park, kann ich noch ganz gut leben, weil man bei dem Buch noch einen Hinweis erhält, dass es so endet, wie man es sich wünscht. Es gibt also Grauzonen. Aber so ein richtig offenes Ende ist mir ein Graus.

Cliffhanger sind übel, wenn das Buch tatsächlich mitten in einer spannenden Stelle einfach aufhört, ohne dass es irgendeine Auflösung gab. Es gibt aber auch Cliffhanger, die einigermaßen okay sind, weil ein Handlungsstrang zum Ende kommt und ein neuer angerissen wird, kurz bevor es zu Ende ist. Eher so eine Art Teaser, um den Leser anzuspornen den nächsten Band zu lesen. Das geht für mich eher, als mich durch eine ganze Trilogie zu lesen, nur um dann mit einem offenen Ende abgespeist zu werden. ;)

Kurioserweise sind für mich also Cliffhanger weniger schlimm als ein offenes Ende. Wie sieht das bei euch aus?


Montag, 15. August 2016

Montagsfrage: Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?

Okay, die Frage ergab sich bei mir einfach aus gegebenem Anlass. Aber da ich sicher nicht die Einzige bin, die immer mal wieder [unerwartet] von einem Buch enttäuscht wird, würde mich interessieren, mit welchem Buch ihr dieses Problem zuletzt hattet. :)

Bei mir war das gerade ganz frisch Band 8 von Nalini Singhs Gilde der Jäger Reihe: Engelsmacht. Ich weiß noch nicht, ob ich dazu auch einen Veriss eine Rezension schreibe, aber ein Gutes hatte es ja, es hat mich zur neuen Montagsfrage inspiriert.

Wer hier regelmäßig vorbeischaut, hat bestimmt schon mitbekommen, dass ich ein großer Fan der Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh bin und auch, dass ich mit den letzten Bänden ihrer anderen Reihe - Gilde der Jäger - nicht sehr zufrieden war. Hier die Rezensionen zu Band 6 und Band 7.

Und es wird nicht besser. :(

Ich leide richtig darunter, aber ich bin kurz davor die Reihe aufzugeben. Auf Naasirs Geschichte hatte ich mich wirklich sehr gefreut, da er in den anderen Bänden als so spannende Figur beschrieben wurde, über die ich unbedingt mehr erfahren wollte. Und Naasir an sich ist auch toll in Engelsmacht, aber der Rest...langweilig, vorhersehbar, frustrierend und meh. Ugh. Die Romanze war so lahm, dass mir Naasir irgendwie leid tat (und ich mir selbst auch, als ich mich durchquälte).

Wie kann eine Autorin, die ich  einerseits so mag, so schlechte, zähe Geschichten abliefern? Über 500 Seiten muss man hinter sich bringen und das was passiert hätte locker auch in 300 Seiten erzählt werden können, ohne dass etwas Wichtiges gefehlt hätte. Mit Wohlwollen hat das Buch noch 3 Sterne von mir bekommen, weil eben nicht alles mies war und ich die Figuren so mag. Aber es war knapp und ich bin richtig enttäuscht. Auch Nalini Singh scheint ihre Geschichten nur noch nach Schema-F abzuliefern und sich auf ihrem Erfolg auszuruhen...

Gab's für euch dieses Jahr auch eine solche Buch-Enttäuschung?


Montag, 8. August 2016

Montagsfrage: Ein Blick zurück - wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Heute interessiert mich, was euch zum Vielleser gemacht hat, bzw. ob es einen bestimmten Auslöser gab, der euch zum Lesen gebracht hat. :)

Ich würde sagen bei mir steckt es einfach in den Genen. Das viele Lesen habe ich von meiner Mutter (bzw. in ihrem Familienzweig sind generell viele Vielleser). Bevor ich lesen und schreiben konnte, war ich von beidem bereits fasziniert. Laut Erzählungen meiner Eltern konnte ich Vorlese-Bücher irgendwann exakt Seite für Seite vorlesen/nacherzählen ohne jedoch lesen zu können.

Sobald ich dann in der Schule Lesen und Schreiben gelernt hatte, gab's kein Halten mehr. Ich ging häufig mit meiner Mutter in die Bücherei und wir kamen mit riesiegen Stapeln Büchern nach Hause. Ich las auch fast alle Bücher, die ich zuhause im Regal finden konnte und als ich älter wurde - so als Teenager - gab es in der hiesigen Bücherei irgendwann kein Buch mehr, das für mich von Interesse war, welches ich noch NICHT gelesen hatte. Bücher zu kaufen war in dem Alter schwierig, also musste lange die Bücherrei mein Lesebedürfnis befriedigen, was schwieriger wurde, weil in der Erwachsenensektion kaum etwas von Interesse stand (bzw. nicht meine bevorzugten Genres) und in der Kinder-/Jungenbuchsektion hatte ich echt alles durch, was mich interessierte...

Bei mir gab es also kein besonderes Buch oder Ereignis, das mich zum Lesen gebracht hätte, sondern einfach nur eine Veranlagung und das Vorbild meiner Mutter. Zu lesen war für mich immer schon genauso natürlich wie zu atmen oder essen, denke ich. ;)

Wie war das bei euch? Eher Veranlagung oder gab's einen Auslöser?


Montag, 1. August 2016

Montagsfrage: Welche Bücher dürften in eurem Koffer nicht fehlen, wenn ihr jetzt in Urlaub fahren würdet?

Zwar steht bei mir gerade kein Urlaub an, aber wenn (und es wäre wirklich cool jetzt mehr Zeit zum Lesen zu haben), dann würde ich folgende Bücher auf jeden Fall in meinen Koffer packen:

1. Ein neuer Morgen / Ilona Andrews
2. The Rose & The Dagger / Reneé Ahdieh
3. These Broken Stars / Amie Kaufman & Meagan Spooner
4. Engelsmacht / Nalini Singh
5. The Novice / Taran Matharu

Naja, letzteres würde ich auf meinem Kindle mitnehmen, da ich nur das E-Book habe. Aber der Kindle müsste eh mit und da ist noch Einiges mehr drauf, das ich lesen möchte. Vorrang hätten aber trotzdem die 5 Bücher, die ich oben genannt habe. ;)

Auf welche Bücher würdet ihr aktuell im Urlaub nicht verzichten wollen?


Montag, 25. Juli 2016

Montagsfrage: Hat sich dein Leseverhalten durch die fortschreitende Digitalisierung verändert?

Diese Frage fiel mir beim Lesen eines Artikels in einer Zeitschrift ein. Es ging darum, dass die meisten Menschen immer häufiger nur noch überfliegen oder Texte nicht zu Ende lesen, da sich durch die Digitalisierung unser Leseverhalten verändert hat.

Dabei fiel mir leider auf, dass es tatsächlich stimmt...zumindest bei mir. D:

Also: Ja, mein Leseverhalten hat sich geändert. Durch WhatsApp etc. bin ich so daran gewöhnt kurze Nachrichten zu lesen, bei denen es tatsächlich meist reicht sie zu überfliegen, dass mir für längere Texte die Geduld schleichend abhanden kommt.

Mir fällt es schwerer mich zu vertiefen. Vor allem, wenn die Handlung mich nicht von Anfang an packen kann (was nicht grundsätzlich immer schlecht ist, es hängt vom Aufbau und Stil ab). Ich merke dann beim Lesen, wie meine Gedanken abschweifen oder ich ungeduldig werde. Das ist ein Verhalten, das bei mir früher nie vorkam und welches ich nur der Digitalisierung und dem dadurch veränderten Leseverhalten zuschreiben kann.

Auch war ich früher ein Fan dickerer Bücher. Oder wenn nicht Fan, dann hat mich die Dicke eines Buches zumindest nie vom Kauf abgehalten. Inzwischen ist das anders. Wenn es länger als 500 Seiten ist (bei Autoren, die ich noch nicht kenne), zögere ich oft, weil ich denke: Och nö, damit bin ich ja ewig beschäftigt.

Das finde ich ehrlich gesagt etwas erschreckend und es gefällt mir auch überhaupt nicht. Es zeigt nämlich, dass die Aufmerksamkeitsspanne sinkt und wenn mich also die ersten paar Seiten eines Buches nicht gleich total überzeugen, lässt [bei mir] das Interesse viel schneller nach, als das früher der Fall war.

Wie ist das bei euch? Habt ihr auch Veränderungen festgestellt?


Montag, 18. Juli 2016

Montagsfrage: Bist du in einem Buchclub?

Meh. Gestern funktionierte mein Internet nicht. Ist man ja kaum noch gewöhnt. Hier also mit Verspätung die neue Montagsfrage. Habt einen guten Start in die Woche!

Die Frage hat sich 81 Stufen nach Hause ausgedacht - danke dafür. :)

Lässt sich bei mir ganz kurz beantworten: Nein.

ABER...ich wäre total gerne in einem Buchclub, Lesezirkel oder Ähnlichem hier vor Ort. Leider gibt's das bei mir in der Gegend nicht. Fänd ich aber ganz spannend, gemeinsam Bücher zu lesen und sich persönlich zu treffen, um sich darüber auszutauschen.

In Online-Buchclubs bin/war ich, aber irgendwie ist das nicht das selbe. Bei einem Buchclub wäre mir der Austausch von Angesicht zu Angesicht lieber. ;)

Wie sieht's bei euch aus? Seid ihr in einem Buchclub?


Montag, 11. Juli 2016

Montagsfrage: Wenn du einen Krimi/Thriller o.ä. liest, machst du dir selbst Gedanken darüber, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor überraschen?

Die heutige Frage hat sich Linda von Dufttrunken ausgedacht - danke dafür! :)

Abgesehen von der Flavia de Luce Reihe und gelegentlich mal einer Urban Fantasy Geschichte mit leichten Krimielementen, lese ich aktuell wenig Krimis/Thriller.

Wenn ich's dann aber tue, dann mache ich mir auch Gedanken zum Mörder/Täter. Allerdings nicht bewusst. Das passiert so nebenher, wenn während des Lesens Vermutungen im Kopf auftauchen, wer es sein könnte. Ich suche jetzt nicht wirklich nach Hinweisen oder bestimmten Details im Text, um den Mörder/Täter zu entlarven, bevor der Autor es tut.

Manchmal stimmen meine Vermutungen und manchmal nicht. Letzteres mag ich fast noch lieber, weil so die Überraschung größer ist. Es gibt aber auch Geschichten, da gefällt's mir ganz gut richtig gelegen zu haben, solange das nicht viel zu früh in der Handlung der Fall ist. Das verdirbt einem ja sonst alles. ;)

Und ihr? Rätselt ihr ganz bewusst mit oder lasst ihr alles auf euch zukommen?



Montag, 4. Juli 2016

Montagsfrage: Liest du auch Leseproben, um zu entscheiden, ob du ein Buch liest oder entscheiden nur Titel und Klappentext?

Heute bin ich ausnahmsweise etwas später dran als sonst, aber hier ist die neue Frage. :)

Ich persönlich habe ein etwas zwiegespaltenes Verhältnis zu Leseproben. Ich würde sagen in den meisten Fällen entscheide ich nach Inhaltsangabe und Bauchgefühl. Wenn ich vor Ort in einer Buchhandlung kaufe, lese ich auch mal ein paar Sätze auf der ersten Seite, um ein Gefühl für den Schreibstil zu bekommen und abzuschätzen, ob es passt.

Leseproben online lese ich gelegentlich, aber ich muss auch zugeben, dass ich meistens einfach zu faul dazu bin... Das ergibt vielleicht nicht unbedingt Sinn, aber so sieht's aus bei mir. Manchmal habe ich einfach keine Lust die Leseprobe zu lesen, bevor ich das Buch kaufe, obwohl ich es unbedingt lesen will. Ziemlich widersprüchlich, aber so geht's mir recht oft. Ich tendiere eher dazu die Leseprobe mal anzusehen, wenn die Inhaltsangabe zwar interessant ist, ich dadurch aber kein richtiges Gefühl für die Handlung bekomme.

Wie handhabt ihr das? Lest ihr Leseproben oder spart ihr euch das?


Montag, 27. Juni 2016

Montagsfrage: Wie ist bei dir das Verhältnis zwischen Fiktion und Non-Fiktion, wenn du dein Leseverhalten betrachtest?

Grob geschätzt, würde ich sagen ca. 10% Non-Fiktion und 90% Fiktion. Das ist aber noch nicht lange so. Abgesehen von Sachbüchern für Schule/Ausbildung/Studium habe ich bis vor ein paar Jahren überhaupt keine Non-Fiktion gelesen.

Hätte man mich damals gefragt warum, hätte ich wohl geantwortet, dass ich zum Entspannen lese und alles was Non-Fiktion ist, mir zu langweilig wäre oder so (...).

Inzwischen ist das anders. Ich lese unheimlich gerne Tagebücher oder Briefe von Personen vergangener Jahrzehnte/Jahrhunderte. Einen besseren Weg in unsere Geschichte einzutauchen und etwas über bestimmte Epochen zu erfahren gibt es kaum und es ist faszinierend wie ähnlich der Alltag der Personen damals zu meinem ablief, obwohl seitdem z.B. 100 Jahre vergangen sind und sich vieles  geändert hat. Erst letztes Jahr habe ich eine Art Biografie übere Prince Albert gelesen, die super interessant war (bin allerdings auch ein kleines Prince-Albert-Fangirl). Auch Just Kids von Patti Smith fand ich großartig, weil ich mich bis zu einem gewissen Grad mit ihrem Künstlerdasein damals identifizieren kann.

Ich denke bei mir steigt der Anteil von Non-Fiktion mit dem Älterwerden an. Man verändert sich und  manchmal brauche ich jetzt zwischendurch eben mal etwas an Lesestoff abseits der üblichen Romane aus meinem Beuteschema. Man hat so vieles schon x-mal gelesen und hin und wieder brauche ich einfach eine Pause und greife zu etwas "realerem". ;)

Wie steht es um euch? Lest ihr auch gemischt und in welchem Verhältnis? Oder bevorzugt ihr ganz klar nur eines von beidem?